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Integral führen - Komplexität managen, Zukunft gestalten

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Was ist integral? Was ist der integrale Ansatz?

Der integrale Ansatz beschreibt eine völlig neue Bewusstseinsstufe, die im Denken, Fühlen und Handeln von Millionen Menschen in der Welt in der Entstehung ist: Man könnte auch sagen, es ist eine Weiterentwicklung des systemischen Denkens, eine Art Meta-Landkarte, die unterschiedliche – teilweise konträre – Perspektiven sinnvoll einordnet.

Integral bedeutet auch ‚Alles findet Platz in EINEM Bild’ (integrieren = zusammenfügen, vernetzen). Natürlich ist diese Definition durchaus provokativ gemeint. Sie soll jedoch verdeutlichen, dass es unter integralen Aspekten wichtig ist, eine meta-systemische Sicht auf die Dinge einzunehmen.

Man kann es auch mit einer Metapher verdeutlichen: stellen Sie sich vor, die Erde aus dem Weltraum zu betrachten, aus einer Metaebene wahrzunehmen, wie Systeme mit Systemen zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen, so können Sie die Muster und Zusammenhänge besser erkennen.

Mit Hilfe der integralen Metalandkarte können Sie

  • die Ist-Situation ganzheitlicher wahrnehmen
  • die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten besser verstehen (integrieren = zusammenfügen, vernetzen)
  • Blinde Flecken schneller erkennen und bearbeiten
  • Wesentliche Ziele identifizieren und Potentiale optimal ausschöpfen

Der Ursprung: Ken Wilber und die Integrale Theorie

Ken Wilber (* 1949), ist ein amerikanischer Philosoph und einer der großen, interdisziplinären Denker unserer Zeit. Seine bisher rund 20 Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt.

Wie die meisten großen Philosophen und Forscher (z.B. Albert Einstein) hatte auch Ken Wilber das Ziel eine „Theorie von Allem“ zu entwickeln. Was ihn dazu bewegt hat, wird insbesondere in dem Buch ‚Eine integrale Vision’ (2009) sehr plakativ dargestellt durch Fragen, die er sich selbst zu Beginn gestellt hat: ‚Wie können wir im 21. Jahrhundert navigieren? … Wie wäre es, wenn wir eine umfassende Landkarte von uns selbst und der Welt besäßen… eine Landkarte, durch die wir die Wirtschaft, alle Systeme und Bereiche, „das große Weltspiel“ besser verstehen?’

Das ‚Integrale Forum’ (2011) bringt es anders auf den Punkt: „ … die integrale Theorie hat den Anspruch, ein dynamisches und mit dem Wissensfortschritt wachsendes Erklärungsmodell für die Wirklichkeit, das Leben, den Menschen, das Sein und die Welt zu liefern.“ Und weiter: „Dabei geht es nicht (nur) um ein philosophisches oder akademisches Interesse, sondern es geht vor allem darum, dieser Welt und den Lebewesen, die sie bevölkern bessere Möglichkeiten aufzuzeigen und „Landkarten“ an die Hand zu geben, um auf einem begrenzten Planeten ein sinnvolles, würdiges Leben miteinander zu führen.“

Ken Wilber definiert fünf Kategorien, die alle zusammen jeden Augenblick der Wirklichkeit beschreiben. Diese fünf Kategorien können als ‚Landkarte’ genutzt werden, um alle Bereiche in ihrer Komplexität besser zu erfassen und zu ’erkunden’, z.B. Naturwissenschaften, Politik, Ökologie, die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Lage oder das individuelle menschliche Potential. Die fünf Kategorien sind:

  1. Quadranten (Quadrants)
  2. Entwicklungsebenen (Levels)
  3. Entwicklungslinien (Lines)
  4. Zustände (States)
  5. Typen (Types)

Die englischsprachige Abkürzung dafür ist AQAL (sprich:„ah-kwal“) und steht für „all quadrants, all levels, all lines, all states, all types“.

Die mittels dieser Beschreibung entstehende ‚Landkarte’ ermöglicht auch zu erkennen, welche Gebiete ‚schon bereist und katalogisiert’ wurden und wo noch blinde Flecken bestehen. Dieses ist in jedem Themengebiet sinnvoll, auch um festzustellen, wo sich Wissen und Erkenntnisse doppeln und wo es sich um neue ergänzende Aspekte handelt. So hat Wilber auf vielen Wissensgebieten aufzeigen können, dass scheinbar gegensätzliche Theorien als ‚true, but partial’ eingeordnet werden können oder anders ausgedrückt: es handelt sich um sich ergänzende, wichtige Teilaspekte eines großen Ganzen.

Der Transfer: Der integrale Ansatz im Businessbereich

Der integrale Ansatz bietet ein effektives ‚Navigationsinstrument’, um Unternehmen durch den von Komplexität und Schnelligkeit geprägten Alltag erfolgreich in die Zukunft zu „steuern“.

Traditionelle Führungskonzepte scheinen an ihre Grenzen zu kommen, klassische Beratungsansätze greifen häufig zu kurz, da sie nur Teile des Gesamtsystems ‚Unternehmen’ betrachten und verändern, ohne die Auswirkungen auf die anderen Teilsysteme zu berücksichtigen. Dieses führt nicht nur häufig zu Widerständen und Energie- und Zeitverlust, sondern dazu, dass die Veränderungsprojekte versanden.

Anhand der integralen Metalandkarte und neuer Methoden lernen Sie alle Systeme in den Blick zu nehmen, ganzheitlich Möglichkeiten und Chancen sowie auch Grenzen einer möglichen Veränderung zu sondieren.

Dabei sind die vielen Modelle einerseits als pragmatische Tools zu sehen, andererseits als Einführung in eine neue Denkweise, eine andere Grundhaltung, ein anderes Bewusstsein. Oder wie Albert Einstein schon sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

In unseren Seminaren und in unserem Buch „Integrale Führung“ führen wir mit vielen Praxisbeispielen aus dem Businessalltag in den von Ken Wilber entwickelten integralen Ansatz „AQAL“ ein.

Auf den Folgeseiten geben wir Ihnen gern einen ersten Einblick, wie Sie “AQAL”für sich selbst oder für die Bereich Führung, Team- und Unternehmensentwicklung nutzen können. Stöbern Sie gern unter den folgenden links…

Integrale Perspektiven –
das Quadrantenmodell

Integrale Entwicklung –
Linien

Integrale Entwicklung –
Ebenen

 

Integral denken und handeln –
Typologien

Integrale Bewusstheit –
Zustände “managen”

Alles in einem Bild –
Das Integramm

Unser neues Buch „Integrale Führung“


Unser Buch “Integrale Führung“ gibt Ihnen einen ersten Einblick, wie Sie den integralen Ansatz als effektives „Navigationsinstrument“ auch im Bereich Coaching, Training und Beratung einsetzen können. Mit vielen Praxisbeispielen und Übungen!

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